VR in der Ausbildung

Virtuelle Realität (VR) eröffnet neue Lernräume für die berufliche Bildung. An der MUL - CT wird VR als innovatives didaktisches Instrument erprobt und schrittweise in verschiedene Ausbildungsbereiche integriert – derzeit insbesondere in der Pflege, zukünftig auch im Medizinstudium und weiteren Fachrichtungen.

Ziel ist es, Auszubildenden und Studierenden realitätsnahe, interaktive Lernszenarien zu bieten, in denen sie sicher und eigenständig Kompetenzen aufbauen und reflektieren können – sei es in der Anatomie, in der Kommunikation mit Patientinnen und Patienten oder beim Trainieren komplexer Versorgungssituationen.

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Inhalten, die in der Praxis schwer vermittelbar oder nur eingeschränkt erlebbar sind – etwa Notfallsituationen, seltene Krankheitsbilder oder ethisch sensible Szenarien. Diese lassen sich in VR risikofrei simulieren und gezielt pädagogisch aufbereiten.

Aktuell identifizieren und testen wir geeignete VR-Softwarelösungen für unterschiedliche Fachdisziplinen. Ein erstes Anatomieprogramm ist bereits erfolgreich im Einsatz. Parallel dazu entwickeln wir didaktische Konzepte zur sinnvollen Einbindung von VR in den Unterricht und die Praxisbegleitung.

Die Zielgruppe umfasst alle Ausbildungsgänge der MUL - CT sowie das zukünftige Medizinstudium. Langfristig soll VR als fester Bestandteil digitaler Lehr- und Lernformate etabliert werden.

Unsere Vision ist es, VR als zukunftsweisendes Werkzeug für praxisnahes, selbstgesteuertes und kollaboratives Lernen weiter auszubauen. Dabei streben wir die Zusammenarbeit mit Partnern aus Forschung, Technologieentwicklung und Bildungspraxis an, um die Qualität der Ausbildung stetig weiterzuentwickeln.